LITERATUR IM MÄRZ: Frauen im Kreuzfeuer und überhaupt

Kultur | aus FALTER 10/02 vom 06.03.2002

Das Motto, unter dem die viertägige "Literatur im März" heuer stattfindet, lässt für vieles Platz: "Frauen - was nun?" Die dieses Jahr von Christa Gürtler, Alexandra Millner und Wolfgang Straub organisierte Veranstaltung ist längst kein reines Literatur-Event mehr: Neben den üblichen Lesungen heimischer (Barbara Frischmuth, Margit Schreiner, Sabine Scholl) und internationaler Kräfte (Assia Djebar, Ursula Krechel, Olga Tokarczuk, Ljudmila Ulitzkaja) finden zahlreiche andere Veranstaltungen, die Herz und Hirn, Augen und Ohren erfreuen sollen, statt. So befasst sich etwa ein Work-shop ("Frauen im Kreuzfeuer") mit den Frauen in der arabischen Welt; eine Reihe von Filmen und Videos (u.a. von Valie Export, Mara Mattuschka und Fiona Rukschcio) befasst sich mit "Körperbildern" und "Grenzverletzungen"; eine szenische Lesung lässt Schriftstellerinnen der Zwischenkriegszeit zu Wort kommen, und die abschließende Gesprächsrunde widmet sich den Männern. Gleich mehrfach steht der Status quo der Frauenbewegung zur Diskussion. Dass diese in der Tat in permanenter Bewegung ist, deutet schon der Titel des Eröffnungsvortrages an: Christina Thürmer-Rohr spricht zum Thema: "Immer wieder anfangen ... Entwicklungen und Perspektiven feministischer Kritik".

Von 7. bis 10.3. in der Kunsthalle im MuseumsQuartier (7., Museumsplatz 1). Eintritt frei. Information: Tel. 512 83 29 oder www.alte-schmiede.at


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