Safer Food

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 10/02 vom 06.03.2002

LEBENSMITTEL. Wer auf pestizidverseuchtes Obst und Gemüse aus Südeuropa verzichten will, greift zur gefahrlosen Alternative aus Bioanbau.

Was kann man denn überhaupt noch essen?" Die Kundin vor dem Marktstand wirkt ziemlich verzweifelt, angesichts der Schlagzeilen zum Thema Gift im Essen. Dabei hätte sie gerade hier eigentlich überhaupt keinen Grund zur Verzweiflung. Freitags gibts auf der Freyung einen Biobauernmarkt, und von hier sollte man eigentlich alles essen können. Sogar Ungewaschenes.

Pestizidrückstände sind mittlerweile in fast allen konventionell produzierten Lebensmitteln zu finden. Laut Global 2000 ist jedes vierte in Österreich gekaufte Lebensmittel pestizidverseucht, bei ausländischen Produkten fast jedes zweite. Nicht erst seit vergangene Woche die Umweltorganisation wegen Pestiziden in Paprika, Tomaten, Salat, Trauben und Gurken aus Südeuropa Alarm geschlagen hat, sind viele Verbraucher verunsichert. Über 75 Prozent des getesteten Gemüses und Obsts waren demnach


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