TIER DER WOCHE: Das Ende ist nah

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 10/02 vom 06.03.2002

Fast könnte man in der immer stärker werdenden Frühjahrssonne neue Hoffnung schöpfen und das von winterlicher Bürde umfangene Herz wieder befreien. Aber nur fast, denn die Sitten verrohen zunehmend, und das kann kein gutes Ende nehmen.

ORF ON berichtete von einer tierlieben Wuppertalerin, die ihre Katze Moris hatte einäschern lassen. Als sie aber dann die Rechnung nicht bezahlte, erhielt sie ein Mahnschreiben, in dem sie vom Bestattungsunternehmen informiert wurde, "dass wir auf die Berechnung verzichten und die Asche von ,Moris' beim ersten Frost im kommenden Winter zum Streuen bei Glatteis verwenden werden". Was lernen wir daraus? Meiden Sie das Wuppertal im Winter, um nicht unwissentlich auf Tante Jetti oder dem alten Karl-Heinz herumzutrampeln.

Auch im österreichischen Langlaufsport geht es bergab. Zuerst hat man auf alle Regeln der Müllentsorgung vergessen und medizinische Geräte und Injektionsnadeln einfach in den olympischen Hausmüll geworfen, dann wird man des Blutdopings


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