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Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 11/02 vom 13.03.2002

SOZIALSTAATS-VOLKSBEGEHREN. Eine Gruppe von Intellektuellen will gegen die "neoliberale Wende" in der Sozialpolitik antreten. Ihre Kritiker argumentieren mit "Sachzwängen" und warnen vor dem Gießkannenprinzip. Wie soll ein moderner Sozialstaat aussehen? 

Wer sich dieser Tage in Wien bewegt, entkommt ihnen nicht. In Cafés, auf den Unis, in Theatern und Fußgängerzonen wimmelt es von Vertretern des Sozialstaats-Volksbegehrens, das am 3. April startet. Am Stephansplatz stehen sie am "Speakerscorner". Am vergangenen Sonntag öffnete das Burgtheater seine Tore. Am Freitag werden "Ärzte für den Sozialstaat" im Konzerthaus musizieren. Am Heldenplatz sollen Ende März Tausende Ratschen unter dem "Ratschendirigenten Werner Vogt" erschallen.

  Werner Vogt, ein politisch engagierter Arzt, hat die letzten Wochen "20.000 Kilometer runtergespult" und eine Schar von Wissenschaftlern, roten und schwarzen Gewerkschaftern, Juristen, Künstlern und Sportlern für seine Ideen gewinnen können. "Ich


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