Am Ende des Kosmos


NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 11/02 vom 13.03.2002

KULTURPOLITIK. Die Frauen vom kosmos.frauenraum kämpfen gegen den Konkurs. Und bedienen sich dabei alter Methoden: Sie besetzen Politikerbüros. 

Gewalttätig sind sie nicht. Das sah auch der eilig herbeigerufene Beamte des Sicherheitsbüros ein. Deshalb durften die Kosmos-Frauen im Vorzimmer von Kulturstaatssekretär Franz Morak sitzen bleiben. Das Frauentheater in der Siebensterngasse steht vor dem Aus. 2001 wurde das Kosmos zwar vom Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny entschuldet, mit dem bisher genehmigten Budget lässt sich laut Barbara Klein, der Leiterin des Kosmos, aber nicht wirtschaften. Um Druck auf die Politik auszuüben, besetzten die Kosmos-Frauen hintereinander zwei Politikerbüros. "Seit Monaten versuchen wir, mit Morak Kontakt aufzunehmen", sagt Klein. Bislang erfolglos. Deshalb marschierte sie vergangenen Freitag mit ihren Kolleginnen in Moraks Büro.

  Das Kosmos bemühte sich um Anerkennung als Mittelbühne, um auf diese Weise eine höher dotierte Förderung

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