FERNSEHEN

Medien | JULIA ORTNER | aus FALTER 11/02 vom 13.03.2002

So eine Golden-Globe-Verleihung hat was, ganz zu schweigen von der Oscarnacht. Glamour lautet das Geheimrezept der Amis, wenn sie so ein Event veranstalten. In Österreich haben wir keinen Glamour. Wir haben die popelige Amadeus-Gala (mit den Fendrichs, Opusen oder EAVs) oder die Romy-Show (wo die Weltschauspielerin Christiane Hörbiger für die Weltserie "Julia" ausgezeichnet wird). Schön fürs Ego, dass es die deutschen Nachbarn noch unglamouröser geben. Eine derart uncoole Veranstaltung wie die Echo-Awards sah ich schon lange nicht. Gut, ein Land, das Menschen wie Sarah Connor zur besten nationalen Künstlerin auslobt und in Ermangelung charismatischer Stars Standing Ovations für Catharina Valente gibt, hat auch nichts Besseres verdient. Passend moderiert wurde der Event von RTL-Exklusiv-Frontfrau Frauke Ludowig, die bei der After-Show-Party noch eine ganze Menge schicker Stars interviewt hat. Ich sage nur: Jenny Elvers im Velourlederhemdchen oder Schlagermaus Jeanette Biedermann als Reserve-RTL-Reporterin. Erbarmen. Echte Stars (Grammy-ausgezeichnet) gibts dafür in den "Sopranos" (ZDF, Sa, 23.15 oder später).


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