Kein Schiff wird kommen

JULIA ORTNER | Stadtleben | aus FALTER 12/02 vom 20.03.2002

DONAUKANAL. Pläne und Leitbilder für den Kanal verstauben schon seit Jahren in den Rathausschubladen: Jetzt gibt es wieder einmal ein neues Konzept mit wenig neuen Ideen. ,

Tom Eller erlebt jetzt schon den zehnten Frühling am Donaukanal. Und seit Jahren träumt der Flex-Chef dabei denselben Traum: von einem eigenen Schwimmbad am Kanal. Vis-à-vis dem Flex, an der Kaiserbadschleuse, möchte er ein tausend Quadratmeter großes Bad samt Café auf einem Schleppkahn bauen. Ein skurriles Projekt in der Tradition der Flußschwimmbäder aus k. u. k. Zeiten, mitten im Herz der Stadt.

  Ein Vorhaben, das den Szenetreff rund ums Flex eigentlich gut ergänzen würde, meint Eller, der seine Idee fast schon wegen des U2-Baus aufgeben musste. Mittlerweile ist aber klar, dass sein Bad der U-Bahn-Verlängerung vom Schottenring nicht im Weg stünde - trotzdem ist die Flex-Idee bei den neuen Plänen der Stadt für den Donaukanal nicht dabei.

  Pläne, Ideen, sogar ein eigenes, vom renommierten Architekten

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