VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 13/02 vom 27.03.2002

... rief die Initiative "Nie wieder Hiroshima" zu einer Friedensstafette auf.

Am 6. und 9. August 1945 wurden durch die US-Luftwaffe zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Nahezu 750.000 Menschen wurden insgesamt getötet oder verwundet, über 230.000 starben innerhalb von vier Monaten nach dem Abwurf. Seither starben rund 150.000 Menschen an Krebs, Leukämie und anderen Folgeerscheinungen der Radioaktivität. Dr. Hida, Leiter des Auskunftsbüros für Atombombenopfer, und Frau Kubo, Präsidentin der Vereinigung der Atombombenopfer in EHIME, sind lebende Zeugen der Auswirkungen einer skrupellosen und verbrecherischen Politik, die selbst vor Hunderttausenden Menschenopfern zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht zurückschreckt. Sie werden an der Friedensstafette, die durch eine Reihe wichtiger österreichischer Orte führen wird, teilnehmen, um uns ihre Erfahrungen als Hibakusha (überlebende Atombombenopfer) und als Gegner der Atombombe authentisch zu vermitteln. Es ist notwendig, dass alle Schrecken der Atomwaffe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um möglichst vielen Leuten die Notwendigkeit des Kampfes gegen Nuklearwaffen zu vermitteln.

  Neben solidarischer Zusammenarbeit mit allen Friedensorganisationen haben wir, die Initiative "Nie wieder Hiroshima", in Österreich uns als Ziel gesetzt, Material über Hiroshima und Nagasaki zu sammeln, auszuwerten und darüber zu informieren.


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