Ich unterschreibe

Vorwort | aus FALTER 13/02 vom 27.03.2002

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT. Ein paar Gründe, warum ich das Sozialstaats-Volksbegehren unterstützen werde.

Ich weiß, Bekenntnisse dieser Art nerven. Die Handlungsanleitung vom Chefredakteur ist ebenso klassisch wie überflüssig. Der Kerl soll sich so ausdrücken, dass das Publikum weiß, was es zu denken hat. Was es dann tut, ist ganz und gar seine, des Publikums Sache. Ich mag ihn ja auch nicht, den Kommandojournalismus in all seinen Spielarten, nicht in jener, welche den Redakteuren anschafft, was sie zu schreiben haben, und nicht in jener, welche die Leserschaft mithilfe von Kampagnen mobilisieren möchte. Aber manchmal muss man doch deutlich werden.

  Das Sozialstaats-Volksbegehren hat ein paar Probleme, die mich zu dieser Deutlichkeit nötigen. Da wäre einmal das Problem der älteren Menschen, die sich in diesem Volksbegehren engagieren. Schon hebt der Jugendfaschismus sein schmutziges Haupt, zieht ein Schnoferl und fragt: "Was wollen die denn?" Auch Generationsgenossen der Proponenten


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