"Bernhard lebt nicht mehr"

JULIA ORTNER und EVA WEISSENBERGER | Politik | aus FALTER 13/02 vom 27.03.2002

ÖVP. Ex-Vizebürgermeister Bernhard Görg spricht zum Abschied aus der Politik über die Vollkoffer in seiner Partei, die Komplexe der Funktionäre, sensationelle Erkenntnisse zum Schwulenparagraphen 209, sein Methadonprogramm und seine tote Giraffe. 

In der Karwoche kehrt in der Wiener ÖVP kurz Frieden ein. Nach dem Ostermontag wird dann munter weiter um den neuen Obmann gestritten. Die Bezirksvorsitzenden haben Bernhard Görg verjagt, noch bevor man sich auf einen geeigneten Nachfolger geeinigt hatte. Nun spitzt eine Hand voll jüngerer Gemeinderäte auf den Job. Sie haben den Startnachteil, den Wählern kaum bekannt zu sein. Also sind auch Bundespolitiker im Gespräch: ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel favorisierte zunächst Kulturstaatssekretär Franz Morak. Doch der hat in Wien keine Hausmacht und wird abgelehnt. Mehr Zustimmung findet Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat. Dieser Lösung käme auch manchen in der Bundespartei gelegen, weil dann in der Zentrale Platz für die beiden

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