"Gott ist die Liebe"

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 13/02 vom 27.03.2002

MUSIK. Mit neuem Doppelalbum und einer Konzerttournee, die ihn auch nach Wien führt, präsentiert sich der erfolgreichste deutsche Sänger Xavier Naidoo einmal mehr als Gottes Soul-Beauftragter auf deutschsprachigem Boden. 

Bei manchen Menschen kann man schon durch die bloße Erwähnung des Namens "Naidoo" Aversionen auslösen: Der momentan populärste deutschsprachige Sänger wird mitunter verächtlich als "Schmusepopper" abgetan, für seine Musik wird schon mal der Begriff "Schlager-HipHop" bemüht. Aber war da nicht auch eine tolle Nummer mit Jan Delay ("Flashgott")?

  Müsste man das Phänomen Xavier Naidoo mit drei Adjektiven umreißen, dann wären das "soulig", "gläubig" und "selbstbewusst". Der 1971 als Sohn einer Südafrikanerin und eines Vaters mit indischen Vorfahren in Mannheim Geborene hat den deutschen Soul zwar nicht, wie ihm gerne nachgesagt wird, erfunden. Er hat ihn jedoch massentauglich gemacht: beginnend mit seiner Tätigkeit als Background-Sänger für das Rödelheim


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