Schlicht in Wien

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 13/02 vom 27.03.2002

WIEN-MITTE. Jetzt ist es fix: Die umstrittenen Türme über dem Landstraßer Bahnhof werden nicht mehr reduziert. Nur über die sehr schlichte architektonische Gestaltung könnte noch einmal nachgedacht werden. 

Das Match ist nach einigen Verlängerungen endlich entschieden. Der vergammelte Bahnhof Wien-Mitte, von SP-Bürgermeister Michael Häupl "Sauhaufen" getauft, muss vier modernen Hochhaustürmen weichen. Statt dem Ostblock-Charme des alten Baus, des meistfrequentierten Bahnhofs der Stadt, werden hier drei 87 Meter hohe und ein 97 Meter hoher Wolkenkratzer gebaut.

  Vergangene Woche zog Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SP) einen Schlussstrich unter die jahrelange Höhendiskussion rund um die Türme: Der Bauträger des Projekts, die Wien-Mitte Bauprojektmanagement GmbH, hat die Reduzierung des höchsten Turms von 97 auf unter 90 Meter abgelehnt, für die Wolkenkratzer gibt es seit Mai 2000 einen gültigen Flächenwidmungsplan. Schicker war mit seinem Wunsch an die Investoren, die


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