IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 14/02 vom 03.04.2002

Verbrechen der Wehrmacht. Die vom Hamburger Institut für Sozialforschung (Leitung: Jan Philipp Reemtsma) zusammengestellte Wanderausstellung über die Verbrechen der Deutschen Wehrmacht ("Vernichtungskrieg") machte auf ihrer Tournee in den Neunzigerjahren - unter anderem war die Schau 1995 in der Wiener Alpenmilchzentrale zu sehen - zwar Furore, wurde wegen einiger Fehler aber auch so heftig kritisiert, dass sich die Gestalter zu einer Neugestaltung entschlossen. Seit November 2001 ist die überarbeitete Fassung der Ausstellung (neuer Titel: "Verbrechen der Wehrmacht") unterwegs; ab 9.4. macht sie im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste (Semper-Depot) Station. Im Rahmenprogramm werden thematische Rundgänge durch die Ausstellung angeboten sowie ein Symposium (16. bis 18.5.) veranstaltet.

"Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944", von 9.4. bis 26.5. im Semper-Depot (6., Lehárgasse 8). Geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr, Do bis 21 Uhr. Information:


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