Wehrsportler im Hörsaal

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 15/02 vom 10.04.2002

UNI-AFFÄRE. Der Ring Freiheitlicher Studenten lädt zu einer Uni-Podiumsdiskussion. Neben FPÖ-Volksanwalt Ewald Stadler wurde ein einschlägig bekannter Rassist aus Südafrika eingeladen. 

Auf der "Heimatseite" der rechtsextremen "Kameradschaft Nordhessen" ist die "Podiumsdiskussion und Heldenehrung" bereits groß angekündigt. An der Universität Wien wird am 8. Mai eine illustre Runde im Hörsaal 33 über "Selbstachtung statt Selbsthass" und den "neuen Umgang mit der Zeitgeschichte" diskutieren. Danach wird mit Fackeln Richtung Heldenplatz gezogen.

  Ob es an der Uni wirklich akademisch zugehen wird, ist fraglich. Denn zumindest ein Teilnehmer des vom Ring Freiheitlicher Studenten, der rechtsextremen Burschenschaft Olympia (ihr gehört der freiheitliche Abgeordnete Martin Graf an) und des Wiener Korporations-Ringes zusammengestellten Podiums ist Verfassungsschützern einschlägig bekannt.

  Neben dem blauen Volksanwalt Ewald Stadler, der als "Rechtsvertreter der Heimatvertriebenen"


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