Auf Italien pfeif i

Stadtleben | KLAUS STIMEDER | aus FALTER 15/02 vom 10.04.2002

BÄDER. Die Wiener Badesaison steht kurz vor der Eröffnung, und die Eintrittspreise steigen doch nicht - im Unterschied zu anderen städtischen Gebühren. 

Wasserratten, hört die Signale: Die Rathaus-Internationale erkämpft das Baderecht. Während deutliche Preiserhöhungen bei den Wiener Linien fix sind und auch Müll- und Abwassergebühren teurer werden sollen, bleiben diese Saison die Preise für das Badevergnügen in den vierzig städtischen Bädern gleich - zumindest fast. So lautete die Botschaft, welche SP-Sozialstadträtin Grete Laska jetzt, knapp vor der Eröffnung der Badesaison, unters Volk brachte: "Die Bäder sind wichtige Zentren der Erholung in Wien und müssen für alle Wiener ohne Unterschiede erschwinglich sein." Also keine Preiserhöhungen, die eigentlich fällig gewesen wären: Denn die ehemalige SP/VP-Koalition hatte schon 1997 einen Tarifstopp verkündet, obwohl klar war, dass viele Leistungen der Stadt nach wie vor zu billig angeboten werden.

  Die Erwachsenen-Tageskarte


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