Die Eingesperrten

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 16/02 vom 17.04.2002

FILM. Der Thriller "Panic Room" lässt Jodie Foster mit der Tochter und Regisseur David Fincher mit dem Drehbuch allein.  

Die Idee ist einfach, um nicht zu sagen archaisch: ein Raum, ein paar Personen in diesem Raum und außerhalb dieses Raumes ein paar, die unbedingt hineinwollen. Die Situation, die man von belagerten Burgen, Forts und Blockhütten kennt, liegt auch David Finchers neuem Thriller "Panic Room" zugrunde.

  Der "Panic Room" ist eine Art Privatbunker, den sich ein paranoider Millionär in seine New Yorker Stadtvilla eingebaut hat, eine stahlummantelte Hochsicherheitszelle mit separater Telefonleitung nach draußen, Überwachungsmonitoren, Feuerschutz und Notrationen aller Art. Weil er wirklich keinem anderen Zweck dient, als einer Belagerung durch Schurken Stand zu halten, ist er so etwas wie das Konzentrat aller Festungsbauten. Als nun eine frisch geschiedene Mutter (Jodie Foster) und ihre zehnjährige Tochter (Kristen Stewart) als neue Mieterinnen in die Villa einziehen,


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