"Theater beginnt im Mund"

Kultur | WOLFGANG KRALICEK und PETRA RATHMANNER | aus FALTER 16/02 vom 17.04.2002

DONAUFESTIVAL. Zwischen Krems und Korneuburg gibt es heuer zwei bizarre neue Autoren zu entdecken: Felicia Zeller mit ihren neurotischen Komödien und Valère Novarina mit seiner eingebildeten Operette. 

Nicht dass sich der Niederösterreicher prinzipiell nicht für Kultur interessieren würde. Aber wenn er ins Theater oder ins Konzert gehen will, schaut er lieber nach Wien als vor die eigene Haustür. Als Eva Hosemann und Stephan Bruckmeier voriges Jahr die künstlerische Leitung des NÖ Donaufestivals übernahmen, haben sie die überraschende Erfahrung gemacht, dass es leichter ist, Wiener Publikum nach Korneuburg zu locken als Kremser in den Kremser Stadtpark.

  Dass es in Krems im vorigen Jahr Probleme gegeben hat, gestehen die Intendanten durchaus ein. "Klein bei geben wir aber sicher nicht." Eher im Gegenteil: Auf große Namen wird auch heuer weitgehend verzichtet, und die Zelte im Kremser Stadtpark - das traditionelle Zentrum des Festivals - wurden abgebrochen. Bruckmeier und Hosemann


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