NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 16/02 vom 17.04.2002

JAZZ

Medeski Martin and Wood: Uninvisible

Blue Note / EMI

Von der Kühnheit ihres Albums "The Dropper" (2000) ist das New Yorker Trio (org, b, dr) hier doch um einiges entfernt. Fettes Hammond-Gestotter und schwerer Bass-(drum-)Beat sorgen zwar ordnungsgemäß für den bekannten Mörder-Groove, aber die musikalische Substanz hält sich in Grenzen. "Uninvisible" ist ein hochmanieriertes, mit Turntables, Bläsern, hypervirilem Gegurgel und breit variiertem Instrumentarium (John Medeski bedient ein Dutzend verschiedener Keyboards - wobei auch Mini-Moog, Mellotron und die gute alte Melodika wieder einmal zu Ehren gelangen) aufgemotztes Album, dessen ostentative Bemühtheit um urbane Noir-Atmosphäre auf die Dauer etwas ermüdend wirkt.

KLAUS NÜCHTERN

POP

CBGB's and the Birth of U.S.Punk

Union Square Music / Edel

Dieser Sampler konnte ja nicht ausbleiben: Die U.S.-Siebziger trumpfen nun mit jenem mythischen Club auf, an dem sich fortan Fans von The Strokes und deren Nachfolger die Zähne ausbeißen

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