NÜCHTERN BETRACHTET: Viva Kundenkommunikationsinnovation!

Kultur | aus FALTER 16/02 vom 17.04.2002

Am letzten Sonntag, an dem der schlechteste "Tatort" seit der Ludwigshafen-Folge "Fette Krieger" lief (in der aber immerhin Ulrike Folkerts zu sehen gewesen war), wusste ich mit einem Kalbsvögerl zu reüssieren. Kommissar Eisner war dies nicht vergönnt. Er löste stattdessen einen Mordfall in Graz, was ich von mir nicht behaupten kann. Andererseits war die Aufklärung des Mordfalles leichter, als Kalbsvögerln zu kriegen. Mein Stammfleischer hatte keines, und beim Gelegenheitsfleischer klang das Nein auf meine Frage nach etwaigen Kalbsvögerlvorräten so entschieden abschlägig, als hätte ich Heftklammern verlangt. Das soll aber kein Anlass sein, sich über ein Teilsegment des tertiären Sektors zu beklagen. In der Backwarenkettenfiliale, die seit einigen Monaten die Infrastruktur zwischen Gaudenzdorfer und Margaretengürtel ganz wesentlich verbessert - echt dufte: Basketball und Brot im Binnengürtelbereich! -, weiß man mich seit geraumer Zeit mit der Formulierung "Was darf ich noch


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