Out of Vienna

Stadtleben | KLAUS STIMEDER | aus FALTER 16/02 vom 17.04.2002

SPORT. Landeier aufgepasst: Es wird langsam Frühling und die sportlichen Wiener zieht es raus aus der Stadt. Die Outdoor-Welle ist im Anrollen. 

Und die Bibel hat doch recht: "Schmerz und Furcht sind gut für dich." So steht es geschrieben. Auf der Titelseite der jüngsten Ausgabe des amerikanischen Outside-Magazine, dem bekanntesten Fachmedium der Welt für jene Sportarten, die früher als extrem galten. Entstanden aus einer Kifferlaune einer Handvoll reiselustiger Alt-Hippies, gilt Outside noch nach 25 Jahren als unangefochtener Marktführer in Sachen "Outdoor", dem am stärksten boomenden Freizeitmarkt der Welt.

  Outdoor? Hieß das nicht früher mal "an der frischen Luft"? Oder einfach nur "draußen"? Heißt es immer noch, aber mit Pfadfinderromantik hat die neue "Zurück zur Natur"-Bewegung nichts gemeinsam; Die Outdoor-Freaks kommen weder aus dem erlauchten Kreis bürgerlicher Naturliebhaber noch aus dem Zirkel der Gemeindebau-Wochenendausflügler und schon gar nicht aus der zivilisationsgeschädigten


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