PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Dompfarrer Faber denkt Qualitätsseelsorge

Stadtleben | aus FALTER 16/02 vom 17.04.2002

... [Christus] wurde geschmäht, schmähte aber nicht; er litt, drohte aber nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter ...

1 Petr 2,20b-25 (2. Lesung am 4. Ostersonntag eines Lesejahres A)

d Meine Seele ist ein kalbgroßer Hund, der jeden beißt, der näher kommt. Seine Farbe ist grau-beige, es beeindruckt ihn nichts. Er schloff mit mir aus unserer Eltern Vagina und ließ auch die Hebamme nicht gelten. Er ließ sich nicht abtrocknen, nicht waschen, er setzte sich sofort an meiner statt und fletschte die Zähne und knurrte, und er lässt nie wen heran. Manchmal muss ich schmunzeln, wenn er sich selber tiefe Bisswunden zufügt, weil er glaubt, nicht hierher zu gehören.

  Ich meinerseits gelte vor ihm nichts. Er hört nicht auf mich. Niemals konnte ich mich bisher mit ihm verständigen. Nur wenn ich große Beute mache, viel Geld aufstelle, einen dirty Jeansboy zum Nichtschämenmüssen gewinne oder Präsident der allgemeinen Aufmerksamkeit bin. Dann, für diese wenigen Minuten,


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