StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 16/02 vom 17.04.2002

Georg Stejskal hat den Besuchern einer Privatparty nicht das Tanzen verboten und soll jetzt dafür Strafe zahlen. Der Mann ist künstlerischer Leiter des Vereinsateliers Vekks in der Zentagasse in Margareten. "Das ist ein offener Vereinsraum, das Ganze organisiert sich selbst, und ich bin die Klammer über allem." Im Vekks gibts regelmäßig Lesungen, Ausstellungen und - jawohl! - auch Partys. Allerdings nur für die Mitglieder. Weil die "Vereinsmeierei" manchmal ein bisschen lauter ist, gabs Lärmprobleme, Besuche von Beamten und schließlich Anzeigen wegen illegalen Abhaltens einer Tanzveranstaltung. Und das bei "30 bis 40 Leuten" im privaten Rahmen. Macht 800 Euro. Für Stejskal ist das Ganze auch ein soziales Problem: "Es muss doch möglich sein, dass Menschen einander privat treffen können, ohne das vorher behördlich genehmigen zu lassen." Infos: vekks.cjb.net C. W.


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