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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 17/02 vom 24.04.2002

W ie viele Fernseher sind in der letzten Woche wohl durch den Impakt volatiler fester Gegenstände zu Bruch gegangen? Zumindest einer, so wird in der Kolumne "Dolm der Woche" mit guten Gründen gemutmaßt (Seite 7). Obgleich weltweit kein Mangel an bedeutenden Ereignissen bestand, wurde die vergangene Woche hierzulande wieder vom "Stoß-mich-zieh-dich" der schwarzblauen Koalition geprägt, das - vierhaxert und doppelzüngig - durchs Parlament galoppierte und "Skandal!" schrie, aber den falschen meinte. Weil aber niemand so blöd sein kann, wie Khol und Westenthaler sich stellen, ist niemand darauf reingefallen. Armin Thurnher kommentiert in "Seinesgleichen" die Posse der Woche. Im Gegensatz zur inszenierten Hysterie um Rudolf Edlingers sarkastisches "Sieg Heil" gab es auch innenpolitische Vorkommnisse, die harmlos daherkommen, aber drastische Folgen haben werden. Florian Klenk zeigt in seiner Aufmachergeschichte, dass die Auflösung des Jugendgerichtshofes durch Justizminister Dieter Böhmdorfer


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