FERNSEHEN

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 17/02 vom 24.04.2002

"Ally" wird also abgedreht. Recht geschieht ihr. Seit Billys Tod gegen Ende der dritten Staffel hängen die Schnittlauchlocken traurig herunter: Nix Originelles mehr halluziniert, die ewig gleichen Fälle verhandelt, und Barry White wird auch irgendwann fad. Und dann noch Jon Bon Jovi - also echt. Ersparen Sie sich also trotz Robert Downey jr. die vierte "Ally"-Staffel, die diesen Samstag im ORF beginnt. Es trägt ja leider kaum eine Serie des Junge-reiche-Neurotiker-im-Gefühlsdusel-Genres mehr als drei Staffeln. Bei "Beverly Hills" stritten sich in der dritten Saison Brenda und Kelly um Dylan, dann war die Luft raus. Später wandte sich Kelly sogar dem elenden Streber Brandon zu - hätte man sich das bloß erspart. Nach drei Jahren sprengte Kimberly das Haus am Melrose Place in die Luft. Was danach kam, war nur mehr absurd, unlogisch und frisurentechnisch mäßig interessant. Die Einzigen, die unentwegt gut bleiben, sind die "Friends". In der siebenten Staffel, auf die sich ORF-Seher als nächstes freuen dürfen, treten Winona Ryder als Rachels lesbische Freundin und Kathleen Turner als Chandlers Vater auf. Und die achte Saison erst: Joey verliebt sich in Rachel, die ein Kind von Ross erwartet. Oh my God!


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