INTERVIEW MAILATH-POKORNY: "Sich unterirdisch näher kommen"

Kultur | aus FALTER 17/02 vom 24.04.2002

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny hat den Karlsplatz als kulturpolitisches Thema entdeckt. Er hat Geld für die Außenstelle der Kunsthalle Wien mit dem Namen Project Space locker gemacht, die Subventionen für die Secession und das Künstlerhaus erhöht und möchte die von mehreren Straßen durchschnittene Fläche, zu einem "Kunstplatz" vereinen. Im Interview spricht Mailath-Pokorny über seine Pläne für das Historische Museum und das Künstlerhaus sowie über die Finanznöte der Kunsthalle Wien.

Falter: Was soll am Karlsplatz in nächster Zeit passieren?

Andreas Mailath-Pokorny: Es gibt zwei Institutionen, die in nächster Zeit noch stärkere Beachtung erfahren werden: Das Historische Museum, das einer Neupositionierung entgegensieht, und dessen Leitung demnächst ausgeschrieben wird, und das Künstlerhaus, das von der Stadt Wien verstärkt gefördert wird, weil es sich in den letzten drei Jahren durch seine Ausstellungen eine eigene Position erarbeitet hat. Das geschieht insbesondere


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