Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 17/02 vom 24.04.2002

Sex: Verführung (10)

"Suche uns nicht in Verführung", Zusammenfassung: Ausgangspunkt des kleinen Seminars der vergangenen Wochen war eine Passage aus Michel Houellebeqs Roman "Plattform", in der Verführung von Frauen als "Zeitverschwendung" bezeichnet wird. Es stimmt schon: Verführen kann eine langwierige und frustrierende Angelegenheit sein, und ob die investierte Zeit sinnvoll eingesetzt war, lässt sich immer erst hinterher beurteilen. Aber: Wenn man für Sex nicht bezahlen mag und es einem auch nicht genügt, mit irgendjemandem zu schlafen, gibt es keine Alternative zur Verführung. Jetzt müsste man nur noch wissen, wie man eine Frau verführt - aber leider weiß man auch das immer erst im Nachhinein. W. K.

Bussfall: Geht doch

Die letztwöchige Kolumne über Anagramme hat eine Flut an Zuschriften (in Worten: zwei) ausgelöst. Überraschende Erkenntnis: Es ist doch möglich, den vokalarmen Namen Hans Krankl anagrammatisch zu verfremden. Peter Menasse erinnert an ein etwas unsauberes


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