Ho Ruck, ho ruck

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 17/02 vom 24.04.2002

NEUES LOKAL. Nach einem Jahr des erfolgreichen Beisl-Quereinstiegs machten Gabi und Robert Huth nun Nägel mit Köpfen: Design, Balkon, Bar, Sterz.

Es war einmal ein Lokal namens Zu den Wiener Schwalben, das war so finster und urig, dass man den Grind darin nicht mehr sehen konnte. Zwei uralte Schwestern führten das Beisl, zu essen gabs fast nie was, zu trinken wenig. Dann kamen neue Besitzer, rissen das alte Holz raus, installierten Flutlicht und ein riesiges Cola-Plakat, der morbide Charme war weg, das Essen aber nicht wesentlich besser geworden, und so hielt sich das Lokal auch nur kurz. Puklpreiner war der Nächste, er verstand es, die gröbsten Sünden des Umbaus rückgängig zu machen und kochte brave Hausmannskost, aber auch nicht sehr lange. Und dann kam ein junges Ehepaar, dessen Beruf es bis dahin gewesen war, in Ruderbooten um die Wette zu fahren, das von der Idee eines eigenen Gasthauses fasziniert war. Robert Huth machte am Modul die Konzessionsprüfung nach, und sie, Gabi


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