StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 17/02 vom 24.04.2002

"Wir wollen bei den Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein dafür schaffen, sich Stadtraum zu nehmen", sagt Moni Libisch. Die 31-Jährige ist eine von sechs so genannten aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeiterinnen von Kids Company, die im 15. Bezirk vor allem Jungmenschen mit türkischer "Herkunftskultur" betreuen. In diversen Parks, auf Plätzen und im eigenen Haus ermuntert Libisch ihre Klientel, "hauptsächlich zwischen elf und 18", dazu, die Stadt kennen zu lernen. Dazu gehören Ausflüge ins Museum oder in den Stephansdom genauso wie Kanufahrten oder Exkursionen ins Wiener Kaffeehaus: "Die Jugendlichen gehen jahrelang an den Kaffeehäusern vorbei, aber drinnen waren die wenigsten." Autoritätsprobleme gäbe es nicht, versichert die Sozialarbeiterin mit Herkunftskultur Oberösterreich. "Das letzte Wort hab immer ich." Infos: www.kids-company.at C. W.


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