TIER DER WOCHE: Jetzt neu!

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 17/02 vom 24.04.2002

Zu Darwins Zeiten konnte man noch im Zuge einer Expedition eine ganze Schiffsladung neuer, unbekannter Tierarten entdecken und nach Hause bringen. Im 20. Jahrhundert sind die weißen Flecken auf der Landkarte fast gänzlich verschwunden. Bloß obskure Abenteurer wollten entweder den Yeti, Nessie oder einen noch heute lebenden Dinosaurier entdeckt haben. So geistert zum Beispiel seit Anfang des letzten Jahrhunderts die Geschichte herum, dass im Kongobecken ein brontosaurierähnliches Ungeheuer namens Mokéle-mbêmbe existieren soll. Tierfänger des Zirkus Hagenbeck scheiterten genauso wie Hauptmann Freiherr Stein zu Lausnitz, der dazu eine Expedition in das Gebiet leitete. Alles Volksglauben, überzogene Geltungssucht oder Höhenkoller, wie sich letztlich immer wieder herausstellte.

Nur in Tiefseezonen, am Meeresgrund neben den "black smokers", kleinen Vulkanen, aus denen Wärme und reichlich Mineralstoffe aufsteigen, findet man noch bizarre und unbeschriebene Lebewesen. Auf dem Land beschränkten


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