Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

V ielleicht Jennifer Lopez. Oder auch Penélope Cruz. Möglicherweise auch Kylie Minogue oder gar Madonna ... Sebastian Fasthuber machte jedenfalls einen sehr beeindruckten Eindruck. Angetan mit einem Sakko, das ansonsten nur bei redaktionsfernen Feierlichkeiten zum Einsatz gelangt, und geflutet mit Endorphinen stand er in der Lobby des Falter-Medientowers und transpirierte vor Glück. Allem Anschein nach hatte ihn eine der oben Genannten gerade angerufen und kurz nachgefragt, ob er am Abend etwas Besseres vorhabe als ein Diner zu zweit in einem Lokal seiner Wahl. Die (kaum weniger schweißtreibende) Wahrheit war, dass Fasthuber soeben mit Bryan Ferry gesprochen hatte. Allein. Wie es gewesen war? Richtig: "Super!" Sowie: "Ein Wahnsinn!" Und dann zückte Fasthuber verzückt die Roxy-Music-Single, auf der der bestaussehende 56-Jährige des Sonnensystems nicht nur signiert, sondern auch bestätigt hatte, dass "Stranded" der "best club in town" sei. "Stranded", das weiß man, ist der Titel


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