Schlimmstes befürchten

GEORG KOTYZA | Vorwort | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

KOMMENTAR. Das neue Hochhauskonzept der Stadt ist zu unbestimmt: Manipulation wird dadurch Tür und Tor geöffnet. 

Was sollen die Hochhäuser in Ottakring signalisieren? Dass an der U3-Endstelle besonders viele Krankenschwestern übereinandergestapelt sind oder dass an dem Standort der Ottakringer Brauerei besonders viel Bier gebraut wird? Noch katastrophalere Hochhaus-Standortentscheidungen gab es in den vergangenen Jahren am Wienerberg und am Laaer Berg. Beide Standorte liegen an einem Hochpunkt, fernab der städtischen Zentren, erschlossen lediglich durch einen unattraktiven Bus und daher völlig ungeeignet für eine Zusammenballung von Kubatur, Geschoßfläche und Aktivitäten.

  Zuerst die gute Nachricht: Das vergangene Woche im Gemeinderat beschlossene Hochhauskonzept erfasst die Stadt als Ganzes, liefert Kriterien für die Beurteilung von Hochhausstandorten, schließt ungeeignete Standorte aus, soll stadtstrukturelle Verträglichkeit und öffentlichen Nutzen sicherstellen und

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