PRESSESCHAU

Medien | JULIA ORTNER | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

Kann die Nachmittagsplaudertasche Barbara Karlich mehr als ihren echt großen Busen (Körbchengröße D, in tv-media oft zu bestaunen) herzuzeigen? Oder mit jenseitigen Pseudo-Dokus à la "Wie das Leben so spielt" einen auf "Am Schauplatz" für Arme machen? Karlich kann mehr - meint zumindest ihr Leibmagazin und lässt die "Toptalkerin" auf andere Topmenschen los: Als knallhart fragende Interviewerin bittet die "Powerlady" TV-Stars wöchentlich zum "intimen Gespräch". Den Auftakt machte Barbara Wussow. Die als Journalistin verkleidete Karlich zeigte, was professionelle Interviewtechnik ist: "In den nächsten Wochen stehen Sie für die Hera-Lind-Bestsellerverfilmung ,Mord an Bord' für die ARD vor der Kamera. (...) Bleibt da noch Zeit für Familienleben?" Was für ein Topeinstieg, Frau Barbara. Ähnlich interessant: "Könnten Sie einen Seitensprung verzeihen?" "Sicher. (...) Ich bin zwar eine Frau, aber wir können genauso betrügen." "Ist Schönheitschirurgie ein Thema für Sie?" "Mein Busen ist so klein wie immer." Komisch, klingt alles genauso, als hätte irgendeiner von den tv-media-Schreibern interviewt und nur Babara-Fotos dazugemacht.


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