Kommentar: Was soll das Theater an der Wien?

CARSTEN FASTNER | Kultur | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

Nicht dass die Wiener Festwochen in der Krise steckten - aber der angenehmste Zeitpunkt ist es sicher nicht, zu dem Hans Landesmann die Musikdirektion dieses Festivals übernommen hat: Zum einen wird rundum gespart wie schon lange nicht mehr, und dass der Kulturbetrieb darunter besonders stark leidet, sollte niemanden überraschen. Wie auch immer man das bewertet: Für die Festwochen bedeutet der politisch verordnete Wille zum Nulldefizit vor allem, dass im Bereich der Eigenproduktionen gespart und dafür zunehmend auf internationale, aber auch auf Wiener Kooperationen gesetzt werden muss.

Doch da sei Mozart vor: 2006 wird der 250. Geburtstag des österreichischen Staatskomponisten gefeiert, und das macht nicht nur Politiker, sondern auch Theaterdirektoren und konservative Kritiker schon jetzt nervös. Keine drei Jahre nach der Ausgliederung der Bundestheater sind die beiden großen Opernhäuser, genauer: deren Direktoren Ioan Holender (Staatsoper) und Dominique Mentha (Volksoper), völlig

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