2 Drinks an der Hotelbar

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

MUSIK. Am 10. Mai eröffnet Bryan Ferry die Wiener Festwochen. Der stilsicherste und bestaussehende 56-Jährige des Planeten spricht über seinen Auftritt am Rathausplatz, sein aktuelles Soloalbum "Frantic", über Karriere, Kleidung - und darüber, was heute nach Konzerten noch so abgeht. 

Die begeisterte Resonanz auf die letztjährige Tournee seiner Band Roxy Music und auch auf sein dieser Tage erschienenes Soloalbum "Frantic" haben Bryan Ferry offenbar sehr gut getan. Artikel aus den letzten 15 Jahren beschreiben den Dandy mit Working-Class-Background als verschlossenen Murmler, der sich kaum auf Augenkontakt einlässt. Derselbe Mann bringt heute beim Treffen mit dem Falter, das im Salon Mayerling des Hotel Sacher ("Die Bilder in diesem Raum sind einfach furchtbar") über die Bühne geht, sogar Klagen über Schlafprobleme mit einem Lachen vor.

  Bryan Ferrys Solokarriere litt von Beginn an unter dem übermächtigen Schatten, den die grandiosen ersten fünf Alben seiner Band Roxy Music


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