BRYAN FERRY SOLO: "Frantic" und die Vorläufer

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

These Foolish Things (1973): Zur Erholung vom Songschreiben für Roxy Music gönnte sich Ferry nach "Stranded" ein reines Cover-Album. Seine Versionen so unterschiedlicher Songs wie "A Hard Rain's A-Gonna Fall", "It's My Party" und des ewiggültigen Titelstücks sind alle irgendwo zwischen affektiertem Camp und haltlosem Pathos angesiedelt. Wer das unter Ironie verbucht, wird Ferry nie ganz verstehen.

Let's Stick Together (1976): Dieses Album wurde nur wenige Monate nach der ersten Roxy-Music-Trennung auf den Markt geworfen. Hinter dem Schnellschuss verbirgt sich ein exklusiver Gemischtwarenladen aus B-Seiten, Coverversionen à la "Let's Stick Together" (wie "Jealous Guy" aufgrund der eigenständigen Interpretation von vielen für eine Ferry-Komposition gehalten) und Soloaufnahmen einiger Roxy-Stücke. Des Meisters dezenter Oberlippenbart am Cover ist sowieso ein Klassiker.

The Bride Stripped Bare (1978): Als Ferry am Beginn der Aufnahmen für diese Platte stand, wurde ihm seine große Liebe


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