Die tanzbare Revolution

GERHARD STÖGER | Kultur | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

MUSIK. Le Tigre zählen zu den interessantesten Popformationen der letzten Jahre. Jetzt präsentieren die drei New Yorkerinnen ihren feministischen Elektro-Punk erstmals live in Wien. 

Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution", bemerkte die britische Anarchistin Emma Goldman vor einem knappen Jahrhundert. Dieser Slogan könnte durchaus auch Le Tigre als Leitmotiv dienen. Einerseits versteht das New Yorker Trio seine Musik ganz dezidiert als Medium für die Verbreitung politischer Botschaften, die aus einem klar artikulierten persönlichen Anliegen heraus mit der entsprechenden Dringlichkeit aufgeladen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Beispielen politischer Popmusik haben diese Inhalte aber keinesfalls mit einer langweiligen Verpackung zu kämpfen - ganz im Gegenteil.

  Le Tigre präsentieren ihre feministischen Statements in einer druckvoll-agilen Form elektronischer Punkmusik, die beim Verzicht auf produktionstechnische Feinheiten zwar eindeutig dem Konzept des

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