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Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

COMICS. Die Comiczeichnerin Trina Robbins verfügt über die größte Sammlung an Frauencomics. Einen Überblick über das Schaffen amerikanischer Cartoonistinnen bietet die von Robbins zusammengestellte Ausstellung "She Draws Comics" in der Secession.  Comics sind keine Kunst", hieß es, als die amerikanische Cartoonistin Trina Robbins Mitte der Fünfzigerjahre die Kunstakademie besuchte. "Ich wollte am liebsten kleine Geschichten auf Papier zeichnen, aber damals lernte man nichts als Farben auf riesige Leinwände zu schmeißen", erzählt die Studienabbrecherin über ihre Ausbildung zu jener Zeit, als der abstrakte Expressionismus gerade in Hochblüte stand. Viel hat sich an der Trennung von High und Low Art bis heute nicht geändert: Obwohl die Pop-Art auch auf Comics zurückgriff, hängen bis dato keine Arbeiten von Cartoonistinnen und Cartoonisten in Museen moderner Kunst; und Vorlesungen zur Stilgeschichte des Comics finden sich heute eher in den Cultural-Studies-Departments als


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