Bier und Schokolade

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 18/02 vom 01.05.2002

STADTERNEUERUNG. Ein baufälliges Gründerzeitviertel mit 3000 Bewohnern bekommt mit Neubauprojekten 2000 Anrainer dazu: Ein Modellprojekt an der Bezirksgrenze Hernals/Ottakring will den alten Stadtteil "sanft" aufwerten. 

Hefe oder Schokopalatschinken. Mit diesen eigenwilligen Düften wachen die Bewohner des Viertels abwechselnd auf. Je nachdem, ob der Wind gerade von der Ottakringer Brauerei oder von der Manner-Fabrik herüberweht. Das ist aber schon das einzig Exotische an dem Grätzel zwischen Ottakring und Hernals - ansonsten gibt es hier die gleichen Probleme wie in den anderen Gürtelbezirken auch: zahlreiche vergammelte Gründerzeithäuser, dichte Verbauung, wenig Grünflächen, viele Zuwanderer, die in heruntergekommenen, engen Substandardwohnungen leben müssen.

  Doch in dem Grätzel rund um die Arnethgasse herrscht jetzt so etwas wie Aufbruchsstimmung - auch wenn man von der U3-Anbindung, die Ottakring rund um die U-Bahn zum interessanten Standort gemacht hat, hier nicht mehr


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige