VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

... wurde das "Lesben-Schwulen-Filmfest" im Schikanederkino angekündigt.

Insgesamt dreizehn Filme werden zur Auswahl gestellt, die sich dem Thema annähern, in einer Länge von acht Minuten bis 2 1/2 Stunden. Es sind Spielfilme darunter, Filmproduktionen am Rand / außerhalb der Filmindustrie, so genannte Untergrund- und Kurzfilme.

  "Their First Mistake" und "Putting Pants on Philip" sind Stan-Laurel-Oliver-Hardy-Filme. Die Darstellung der Komiker (besonders des "tuntigen" Stan) und ihre Beziehung wird von der Literatur zu diesen Filmen deutlich als Demonstration von Homosexualität begriffen. Von den Spielfilmen ist nur einer für kurze Zeit in Wiener Kinos gelaufen, die anderen sind im Schikanederkino gezeigt worden: "Ausgeflippt" ist die Geschichte von einem Transvestiten und einem schizophrenen Mädchen, "Pourquoi pas!" ist eine Utopie von einer Liebesbeziehung zwischen einer Frau und zwei Männern, "A Bigger Splash" blendet in das Leben des schwulen Zeichners David Hockney ein. Noch unbekannt hierzulande ist der Film der israelischen Regisseurin Michal Bat-Adam, "Moments". Auf einer Reise kommen sich zwei Frauen über ihre Geschichte und ihre Erfahrungen sehr nahe.

  Der Rest sind Schwulenfilme. Die Selbstdarstellung des Rosa von Praunheim, "Armee der Liebenden", "My Hustler" von Andy Warhol sind die bekanntesten.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige