DOLM DER WOCHE: Gabi Burgstaller

Politik | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

Wegen des großen Erfolges der Debatte um den Spitzenkandidaten, die sie vor zwei Wochen angezettelt hat, schoss Gabi Burgstaller am Wochenende gleich noch einmal nach: Alfred Gusenbauers Stellvertreterin kann sich vorstellen, dass die SPÖ eines Tages mit einer liberalen FPÖ, die nicht am Gängelband Jörg Haiders hängt, koaliert. Wie bitte? Ohne Haider ist die FPÖ nur mehr halb so viel wert, daher stellt sich die Frage dann vielleicht gar nicht mehr. Außer der beliebte Finanzminister Karl-Heinz Grasser übernimmt die Partei. Der ist ja wirklich liberal - neoliberal. Und wird mit Burgstaller sicher gerne Ambulanz- und Studiengebühren abschaffen. Die Zwei-Firmen-Theorie - Haider böse, FPÖ-Regierungsmitglieder gut - hinkt schon bei der ÖVP gewaltig. Als Salzburger SPÖ-Chefin müsste Burgstaller das eigentlich wissen: Schließlich hat sie es dort mit dem FPÖ-Landesparteiobmann Karl "Lumpi" Schnell zu tun.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige