Wiens Suffragetten

NINA HORACZEK | Politik | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

FRAUEN. "Wiener Melange" beschreibt den Einfluss der Frauen auf das gesellschaftliche und politische Leben der Zwischenkriegszeit. 

Sie rissen sich ihre Korsetts vom Leib, schnitten die Haare zu einem Bubikopf, predigten freie Liebe, kämpften für ihre Aufnahme an den Universitäten und veränderten für kurze Zeit die Männerwelt, in der sie lebten. Nach den Büchern "Die Wilden Jahre in Berlin", "Paris war eine Frau" und "Crazy New York" gibt Edition Ebersbach nun mit "Wiener Melange" auch einen Überblick über das wilde Leben einzelner Frauen im Wien der Zwanzigerjahre.

  In zwanzig Porträts werden Frauen beschrieben, deren Biografien zum Teil hinter denen ihrer Männer verschwanden, die aber Unglaubliches leisteten und permanent Grenzen überschritten. Es sind Salondamen wie Bertha Zuckerkandl, die nicht nur in der Wiener Kunstszene, sondern auch in der Politik mitmischten, Tänzerinnen, die mit ihrem modernen Ausdruckstanz für Schlagzeilen sorgten, und Pionierinnen der Fotografie,

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