In der McWorld

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

KONSUM Wie böse sind McDonald's & Co? Sehr böse, findet der amerikanische Journalist Eric Schlosser. 

Der Bauch ist der Mittelpunkt des Lebens, heißt es in der chinesischen Medizin. Eric Schlosser hat sichangesehen, was der Durchschnittsamerikaner in Fast-Food-Buden in sich hineinstopft. Fazit: fast schon Zufall, dass es immer noch so viele Amerikaner gibt. Denn parallel zum Siegeszug der Fast-Food-Industrie nahm nicht nur der Anteil fettleibiger Menschen zu, auch die Chance, einen Krankheitserreger zu verspeisen, soll bei McFood viel größer sein.

  Dem amerikanischen Journalisten geht es aber nicht nur um Fettleibigkeit und Krankheitserreger, sondern um den Einfluss der Fast-Food-Industrie auf Politik und Gesellschaft. In Brasilien ist McDonald's der größte private Arbeitgeber, in Frankreich der größte Abnehmer von Agrarprodukten. Etwa zwei Drittel der in amerikanischen Fast-Food-Restaurants Beschäftigten sind jünger als zwanzig Jahre. Die so genannte "McDonald's Bill" erlaubt


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