WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

Engelbert und die Geister

"Ja, ich kann bestimmte Menschen rufen", meint Engelbert Redl, aber gerne unternimmt er diese außerordentliche Anstrengung nicht. Da muss schon ein wirklicher Grund vorhanden sein. Denn nicht nur, dass er nach so einem Gespräch komplett erschöpft ist (einmal fiel er sogar in Ohnmacht), birgt eine solche Kontaktaufnahme auch große Gefahr in sich. "Es gibt auch Geister, die böse sind und nicht mehr zurückwollen", erklärt Engelbert das größte Risiko. Hilfreich für solche "Gespräche" sind Katzen, erklärt der Favoritner. Aber nicht alleine deshalb liebt er die Samtpfötchen so sehr.

Aus der Serie "Typen aus Wien" in der Wiener Bezirkszeitung.

Das Unglück der Deutschen

Diese Arbeitswut ist wohl auch einer der Gründe, warum besonders Deutsche nicht gerade übermäßig beliebt im Ausland sind, wenn man von Afghanistan und Italien absieht, die durchaus verständliche Vorteile von den Deutschen haben. Aber selbst Deutsche wollen - wie alle anderen - vor allem glücklich werden, sie versuchen eben, sich dieses Gefühl zu erarbeiten. Leider sind die Ergebnisse mehr als bescheiden.

Dr. Ruediger Dahlke in Ihr Einkauf.

Giftige Ursuppe

Eine brodelnde Ursuppe bewegt, formt sich, glühend, erhaltend. Aggressive, reine, fast giftig wirkende Farben und herbe, steinige, pastose Oberflächen geben nicht nur entsprechende Struktur, sondern zeigen auch vom Willen Mosers, elementare Entstehungsprozesse, Weltprozesse zu visualisieren.

Einladung zur Ausstellung "Materie in spiritu" von Maria Moser.

Dampf über den Wolken

"Es war super, aber jetzt ist Schluss. Ich freue mich schon auf die Camps mit den Buben." Sprach's und fuhr nach Schwechat, um über den Wolken Dampf abzulassen.

Der Kurier über Didi Constantini.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige