NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

JAZZ

Vienna Art Orchestra: Art & Fun

Emarcy/Universal

Neben seiner musikalischen Kompetenz eignet dem Vienna Art Orchestra auch diejenige, sich selbst zu feiern. Gut so: Allein, dass eine Bigband auch 25 Jahre nach ihrer Gründung noch besteht, ist eine mehr als beachtliche Leistung. Erfreulich auch, dass das 21-köpfige Orchester sich auf seiner jüngsten Doppel-CD nicht über den Kanon von Strauß bis Ellington und Verdi bis Mingus, sondern ausschließlich übers Eigene hergemacht hat. Aus über 450 (!) Kompositionen bastelte V.A.O.-Chef Matthias Rüegg neue Stücke (wer die verwendeten Titel in der richtigen Reihenfolge bis Ende des Jahres identifizieren kann, kriegt eine Überraschung: www.vao.at). Kleiner Hinweis: "Un Poco Loco" stammt von Bud Powell. Ansonsten sind vermutlich wirklich "all compositions by Matthias Rüegg". Die musikalischen Qualitäten sind die gewohnten: Versiert, virtuos und voller Verve profilieren sich die Mitglieder des V.A.O. einmal mehr als die Harlem Globe Trotters


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