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Stadtleben | KLAUS STIMEDER, WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

WAFFEN. Unmittelbar nach den Ereignissen im deutschen Erfurt, wo ein Amokschütze an einem Gymnasium 16 Menschen und sich selbst umgebracht hat, begann in Deutschland eine Debatte um die Verschärfung des Waffenrechts. Wie ist die Situation in Österreich? Könnte hierzulande ein ähnliches Drama passieren? Und wo treffen sich eigentlich Wiens Schützen?  

Deutschland im Frühling. Zehn Tage dauerte es, bis man anfing, sich wieder an den Alltag heranzutasten. Zehn Tage nachdem der Amokläufer Robert Steinhäuser 16 Menschen und anschließend sich selbst erschoss, begann für die Schüler des Erfurter Gutenberg-Gymnasiums wieder der reguläre Unterricht. Und für die Bundesrepublik die Rückkehr zur Normalität. Seine politischen Folgen hatte das Massaker zu diesem Zeitpunkt längst gezeitigt. Deutschlands sozialdemokratischer Innenminister Otto Schily kündigte an, das Waffenrecht zu verschärfen, nach dem Willen der rot-grünen Regierungskoalition soll die Altersgrenze für Schusswaffenkauf


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