PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Im ernsten Fluss feucht

Stadtleben | aus FALTER 19/02 vom 08.05.2002

... Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken ...

Apg 1,1-11 (1. Lesung an Christi Himmelfahrt)

Wieso fuhr er in den Himmel auf und blieb nicht da, wo er so dringend gebraucht würde? Der Christus, der hier geblieben wäre, der ja durch Türen ging bei bester Gesundheit, Fische aß im Vorderen Orient, die ja auch gerne eine Fischvergiftung haben können bei solchen Temperaturen, wenn die Apostel depressiv waren und tagelang im Abendmahlssaal saßen und vielleicht nicht frisch fischten. Also robust. Und nicht ein Halbtoter, schwer gekreuzigt und aus dem letzten Loch (kein Witzversuch, Zufall) pfiff, am Zahnfleisch lebte wie wir, sondern kräftig, sich spielend dematerialisierend und wieder zurück. Also behände. Das heißt, ein Jesus, der hier geblieben wäre, wäre anders als Schönborn, er ließe den Verzweifeltsten, der erstickt in Depressionen, weil er nicht weiter weiß, nicht allein. Ja gut, es wäre so peinlich,


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