Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 20/02 vom 15.05.2002

Man darf Journalismus ja nicht mit dem Bild verwechseln, das in TV-Sendungen wie "Lou Grant" oder Filmen wie "All the President's Men" verbreitet wird. Es gibt in der Falter-Redaktion zum Beispiel weder einen von diesen Luftblasen werfenden Trinkwasserspendern mit konischen Papptrinkbechern, noch Großraumbüros, und Florian Klenk sieht Dustin Hoffman entschieden ähnlicher als Robert Redford, aber auch nicht sehr, hat dafür aber soeben den Claus-Gatterer-Preis abgeräumt (4 Riesen!) Ich teile das hier so beiläufig mit, wie Klenk die Redaktion über seine im Quartalsrhythmus eingeheimsten Preise (ich glaube, sie kommen mit den Krankenscheinen) in Kenntnis setzt. Viel zu schreiben hatte er nicht in dieser Ausgabe, aber er steht ja auch unter Kommunikationsquarantäne - mehr darüber im Leitartikel von Armin Thurnher, der soeben in bester Zydeco-Laune aus New Orleans zurückgekehrt ist.

Journalismus, das heißt auch: viel Geduld und Sitzfleisch. Es dauert oft Tage, ja Wochen, bis wichtige


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