ORTEGAS HOMETOWN: Der nette Bua

THOMAS PRLIC | Stadtleben | aus FALTER 20/02 vom 15.05.2002

An der Donau, zwischen grünen Hügeln eingebettet, sieben Minuten mit dem Zug von Linz entfernt, liegt der kleine Ort Steyregg. 5012 Einwohner, 117 Betriebe, eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert, Sportplätze, rundherum jede Menge Wald und Felder. Von einer Anhöhe im Zentrum blickt ein kleines Schloss herab, ansonsten sieht Steyregg aus, wie eine typische oberösterreichische Kleinstadt eben aussieht.

  Lange Zeit war Steyregg hauptsächlich für zwei Dinge überregional bekannt: für die durch die Lage in Windrichtung der VOEST bedingte hohe Luftverschmutzung und für Josef Buchner. Dem jetzigen Bürgermeister, ehemaligen Nationalratsabgeordneten, Exobmann der Vereinten Grünen Österreichs und Umweltaktivisten der ersten Stunde, hat es die Stadt zu verdanken, dass sie heute Luft der besten Güteklasse atmen kann (und dass sie demnächst ein Freizeitzentrum mit Badesee bekommt). Seit kurzem aber ist ein Steyregger noch berühmter als sein Stadtoberhaupt: Manuel Hanke, besser bekannt

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