VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 21/02 vom 22.05.2002

... erklärte die Wiener Initiative für eine NR-Kandidatur der "Alternativen Liste" ihre Ziele.

Seit Mitte vorigen Jahres läuft in der Alternativenbewegung eine Diskussion über eine mögliche NR-Kandidatur. Die Stimmung, die beim Grazer Treffen (Nov. 1981) noch eher auf "Abwarten" war, hat sich ziemlich schnell in Richtung "Kandidieren" verändert: Beim gesamtösterreichischen Alternativentreffen in Oftering bei Linz (März) wurde beschlossen, eine Kandidatur bei den Nationalratswahlen 1983 anzustreben. Ursachen für diesen Stimmungsumschwung: 1. Kreiskys Zwentendorf-Äußerungen vom Jänner, 2. Viele dubiose Gruppen wollen unter dem "grünen" Deckmantel Stimmen und Mandate fischen. Um eine Verhunzung des Begriffs "grün" zu vermeiden, scheint es nötig, dass grüne/alternative Anliegen von dazu geeigneten Gruppen und Einzelpersonen glaubhaft in der breiten Öffentlichkeit vertreten werden.

  Die nun entstehende "Alternative Liste Österreich" soll - das ist der wesentliche Unterschied zu anderen Gruppen - nicht "von oben herab" gegründet werden, sondern unter breiter Beteiligung aller interessierten Gruppen und Einzelpersonen organisch wachsen.

  Nicht jeder, der sich für kommunale Probleme interessiert, interessiert sich auch für bundesweite - und umgekehrt. Daher ist die Wiener Initiative für eine Alternative Liste Österreich nicht mit der AL Wien identisch.


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