Survival of the Fittest

Vorwort | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 21/02 vom 22.05.2002

KOMMENTAR. Was uns der österreichische Marathonboom über den aktuellen Zustand der Gesellschaft, der Medien und der Politik so sagt. 

"Man kann das Leben mit einem Marathonlauf vergleichen, den wir alle laufen müssen. Jeder nach seinem Rhythmus." Papst Johannes Paul II., der schon seit einiger Zeit tapfer mit den letzten Kilometern ringt, hat es vor dem Startschuss zum Millenniums-Marathon am 1. Jänner 2000 in Rom auf den Punkt gebracht: Im Grunde sind wir ja alle Marathonläufer. Und dieser Lauf namens "Leben" ist nicht immer nur lustig, sondern vor allem auf den letzten Kilometern auch eine ordentliche Schinderei. Doch die Gläubigen unter uns dürfen immerhin hoffen, dass es nach der Ziellinie dann wieder besser wird.

  Für immer mehr Menschen in unseren Breiten gehört es seit einigen Jahren zum Rhythmus ihres Lebens, zumindest einmal im Jahr einen wirklichen Marathonlauf zu absolvieren - also 42,195 Kilometer in einem Stück - und sich durch einen entsprechenden Lebenswandel


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